Fatima bedeutendster Wallfahrtsort in
Portugal
Hier
geht es zu unserer großen Pilgerreise nach Fatima
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Fatima ist
der wichtigste Pilgerort in Portugal. Ebenso ist Fatima einer der
wichtigsten Wallfahrtsorte der Katholischen Kirche, ähnlich wie
Lourdes, auch von Kranken mit der Hoffnung auf Wunderheilung
aufgesucht wird. Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leiria als „glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima gestattet“. Den drei Kindern seien während der dritten Erscheinung am 13. Juli die drei Geheimnisse von Fátima überliefert worden. 1941 schrieb Schwester Lúcia (1907–2005), eines der drei Kinder und das einzige, das zu diesem Zeitpunkt noch lebte (die beiden anderen wurden Opfer der Spanischen Grippe), das erste und zweite Geheimnis, 1944 das dritte Geheimnis auf. Die ersten beiden wurden direkt zur Veröffentlichung freigegeben, das dritte jedoch wurde versiegelt dem Papst zugestellt und sollte nicht vor dem Jahr 1960 veröffentlicht werden. |
Papst Johannes XXIII. entschied sich gegen eine Veröffentlichung des Dritten Geheimnisses von Fátima. Dieses wurde erst am 26. Juni 2000 in Rom durch Kardinal Joseph Ratzinger und Erzbischof Tarcisio Bertone bekannt gemacht. Der Inhalt wird von manchen so gedeutet, dass es sich auf das Papstattentat vom 13. Mai 1981 bezieht, das sich am Jahrestag der ersten Erscheinung ereignet hat. Bei einem anschließenden Gespräch mit dem Papst soll sich der Attentäter Mehmet Ali Agca auf die Erscheinungen von Fátima bezogen haben.
Johannes Paul II. war dreimal in Fátima. Dort hat er auch am 13. Mai 2000 Jacinta und Francisco Marto selig gesprochen. Auch andere Päpste, wie Pius XII., hatten zu diesem Ort eine besondere Beziehung.
Gegenüber der alten Kathedrale Basilica Antiga wurde 2007 eine neue Kirche, Igreja da Santissima Trindade eingeweiht, mit 8600 Sitzplätzen viertgrößte katholische Kirche der Welt. Zwischen den beiden Kirchen befindet sich zudem der größte Kirchenvorplatz der Welt.
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Gott hat verschiedentlich seine Engel ausgesandt, um den Menschen ein besseres Verständnis seines Wortes und seines Willen zu gebe. Im Jahre 1916, unweit Fatimas, ein Jahr vor den Erscheinungen der Gottesmutter, besuchte ein Engel dreimal die Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta. Als Gesandter der hl. Jungfrau bereitete er die Seherkinder darauf vor, die später kommende Botschaft Marias besser verstehen, zu leben und dann zu verbreiten, eine Botschaft, die im hl. Evangelium verankert ist.
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Die Seherkinder: Lucia:
Sie wurde am 22. März 1907 als Tochter von Antonia dos Santos und
Maria Rosa dos Santos in Aljustrel geboren. Nur sie konnte mit der U.L.
Frau sprechen und die Bitten der bedrängten Leute ihr vortragen. Sie
wurde sehr angefeindet und mußte sich großer Prüfungen von
weltlicher und kirchlicher Seite unterziehen. 1928 legte Lucia die
Erstprofess ab. 1946 trat sie ins Kloster der Karmeliten ein, wo sie
noch heute lebt. Sie hatte noch mehrfach Erscheinungen der Mutter
Gottes und ist die Überbringerin der „Dritten Botschaft". |
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